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Jugendarbeit

2017/ 2018 unsere Inbounds

Für das Schuljahr 2017/ 2018 begrüßen wir herzlich unseren Inbound Manuel aus Argentinien.

2016/ 2017 unsere Inbounds

Für das Schuljahr 2016/ 2017 begrüßen wir Isabela aus Brasilien, Valentin aus Frankreich und Andres aus Kolumbien in unserem Club - herzlich Willkommen! Wir freuen uns auf viele schöne gemeinsame Erlebnisse.

2016/ 2017 unser Outbound Fabian in Australien

Lieber Rotary Club Berlin-Humboldt,

Ich bin jetzt schon fast eine Woche in Perth und ich muss sagen es gefällt mir immer besser! Nach ein paar Schwierigkeiten am Zoll (aufgrund der Weißwürste, die ich als Gastgeschenke mitgebracht habe) wurde ich von meiner Gastfamilie Herzlichst mit einem Willkommensschild begrüßt. Ich fühle mich bei ihnen sehr wohl!
Am Wochenende war ich mit den anderen rotarischen Inbounds hier in Perth auf einem Orientation-Camp, wo man sich gegenseitig kennengelernt hat und Kontakte mit „Gleichgesinnten“ knüpfen konnte.
Heute war mein erster Tag in der Schule und ich muss sagen es ist echt toll, wie aufgeschlossen und nett die Schüler hier sind. Da man hier in Australien jedes Fach in einem anderem Raum hat, war ich ein wenig verloren, allerdings ist immer jemand zu mir gekommen und hat mir gezeigt wo ich hin muss.
Ich freue mich total auf ein einmaliges und erfahrungsreiches Jahr ihr in Australien und bin sehr dankbar, dass ich für dieses Programm ausgewählt wurde!!

Liebe Grüße aus Perth,
Fabian

2016/2017 Unser Outbound Constantin in Peru

2015/ 2016 Unser Outbound Angelique in Frankreich

29. November 15
Liebe Leserinnen und Leser aus dem Rotary Distrikt 1940,

Mein Name ist Angélique und ich bin 18 Jahre alt. Ich freue mich sehr, dass ihr meinen Bericht über mein Austauschjahr lest. Es ist in diesen 3 Monaten wirklich viel passiert und bin froh, dass ich meine Gedanken, Erlebnisse und Eindrücke euch hier mitteilen kann. Mein Austauschjahr begann am 25. August 2015. Ich bin mit dem Auto nach Frankreich gefahren. Keine Sorge. Nicht ich bin gefahren, sondern meine Eltern. Da wir ein Elektroauto haben, konnten wir kostenlos nach Frankreich fahren. Gott sei dank war die Grenze damals noch nicht geschlossen, was hieß, dass wir ohne Probleme zu meiner ersten Gastfamilie gekommen sind. Dort hab ich mich dann von meinen Eltern verabschiedet und ab da begann ein neuer Lebensabschnitt.

Meine erste Gastfamilie ist die Familie Roux. Sie wohnen in Lachassagne, ein Dorf, das 45 Minuten mit Auto von Lyon entfernt ist. Ich wihne praktisch in den bergen und die Aussicht ist genial!
Ich kann wenn das wetter schön ist sogar den Mont Blanc sehen. Es ist unglaublich toll dort, auch wenn man nicht so mobil ist. Während der Woche gibt es nur 2 Busse die einen in eine etwas größere Stadt namens Villefranche sûr Saone fahren und zwei Busse die euch wieder ins Dorf fahren. Am Wochenende und zu Ferienzeiten gibt es keine Busse. Ist aber nicht schlimm da ich eine echt nette Familie hab. Am Anfang sagt man ja immer, dass die Familie nett und lieb ist, aber man weiß nie wie sich das nach 3 oder mehr Monaten so entwickelt. Zumindest kann ich von meiner Gastfamilie nach 3 Monaten stolz sagen, dass wir ein gutes Verhältnis haben. Meine Gastfamilie besteht aus Christelle, Christophe und die kleine Blanche. Christelle und Christophe sind seit 18 Jahren verheiratet und sie sind selbst nach 18 Jahren ein sehr harmonisches und ausgeglichenes Paar. Sie verstellen sich in keinster Weise vor mir und das finde ich wirklich gut. Deswegen kommt es auch nie zu unangenehmen Situationen weil wir uns alle natürlich verhalten und die Chemie stimmt. Die 9- jährige Blanche ist ein aufgewecktes und freches Kind. Sie ist wie meine Schwester bei mir zu Hause in Deutschland. Ich spiele ganz oft mit ihr, teile mit ihr meine Süßigkeiten und hole sie von der Schule manchmal ab. Oftmals klaut sie meine Süßigkeiten weil ihre Mama ihr naschen verbietet und leider muss ich dann zu Christelle stehen und ihr sagen, dass man so was nicht macht. Meine Gastfamilie hat noch ein Kind und zwar Zoe. Sie ist ebenfalls mit Rotary in einem Austauschprogramm für ein Jahr und ist jetzt bei ihrer Gastfamilie in Seattle, in den USA. Ich bin deren erste Austauschschülerin und hoffe sehr dass ich ihren Einstieg als Gasteltern erleichtern konnte, denn ich bin kein komplizierter Mensch.
Aus Deutschland hab ich ein Gesellschaftsspiel mitgebracht und mit Mühe versucht das auf französisch zu erklären, was mir dann auch gelang. Sie mögen das Spiel „Phase 10“ echt gerne. Es ist auch sehr lustig, weil jeder gewinnen möchte. Als ich in Frankreich angekommen bin, hab ich kaum ein Wort französisch gesprochen. Meine letzte Fremdsprache die ich gelernt hatte war Spanisch, aber da meine Gasteltern als erste Fremdsprache Deutsch hatten, konnten sie mir Vokabeln die ich brauchte übersetzen. Sie haben aber nie ganze Sätze auf Deutsch oder Englisch mit mir gesprochen. Strikt Französisch und dafür bin ich sehr dankbar. So habe ich in den 3 Monaten eine Menge gelernt. Zwar mache ich noch viele grammatikalische Fehler aber ich kann mich dennoch gut verständigen weil sich mein Vokabular um ein vielfaches erweitert hat.Schon an meinem dritten Tag in Frankreich habe ich mit den anderen Inbounds Lyon besucht. Wir waren mit den Rotariern im Kletterpark und haben anschließend eine Sightseeingtour zu Fuß gemacht. Es war echt warm an dem Tag. An dem Tag entstand das Foto, welches auf dem Cover dieses Berichtes zu sehen ist. Leider verdecken die Wolkenkratzer den Mont Blanc, echt schade.
Ich verstehe mich gut mit den Inbounds. Am meisten mit den Asiaten. Die sind total fasziniert von Deutschland und mussten mir stolz erzählen, dass Deutschland deren Erstwunsch war. Das ist echt süß und lieb. Aber leider treffe ich mich mit den anderen Austauschschülern selten. Fast nur, wenn es rotarische Verstanstaltungen gibt. Ich bin halt sehr abhängig von meiner Gastfamilie. Mit meiner Familie in Deutschland habe ich nicht außerordentlich viel Kontakt, aber wir schreiben täglich was in unsere Familiengruppe, was jeder so macht. Ich habe auch täglich Kontakt mit meinem Freund und es läuft immer noch gut mit ihm. Viele Paare gehen auseinander, aber bei mir ist das nicht der Fall. Zwar habe ich täglich Kontakt mit meinen Liebsten aus Deustchland, vermisse sie aber nicht so doll wie ich gedacht hatte. Außerdem kann ich solche Situationen gut trennen. Ich weiß, dass ich meine Familie, Freunde und Partner wiedersehen werde, also bin ich guter Dinge das Jahr ohne Probleme in Frankreich zu verbringen. Sie freuen Sich, wenn ich ihnen Briefe und Geschenke schicke. Ich bin ebenfalls glücklich, wenn ich ein päckchen von meiner Familie oder meinem Freund bekomme. Ich würde sagen dass mein Kontakt mit meinen Liebsten sehr ausgeglichen ist. Es wird ja auch nicht den ganzen Tag vorm PC oder vom Handy gehockt. Ich koche und backe viel für meine Familie. Ich habe bereits Bratkartoffeln mit Schnitzel, als beilage Créme fraiche Salat und Apfeltaschen zum Nachtisch für uns gemacht. Der Créme fraiche Salat ist ein Ukrainisches rezept, da der größte Teil meiner Familie aus der Ukraine kommt und ich ebenfalls die ukrainische Staatsbürgerschaft habe. Sie waren von meinem Schokoladenkuchen begeistert und letzten Mittwoch von meinen Cookies mit flüssiger Nutellafüllung. Ich bin ebenfalls total glücklich hier in Frankreich so tolle Sachen essen zu dürfen. Von meiner Gastmama hab ich ganz viele Rezepte zum backen und kochen bekommen. Das macht mich richtig glücklich.

Da ich ja nun in die Schule gehe, hab ich nicht mehr so viel Zeit zum Phase 10 spielen oder zum kochen, denn die schule dauert gefühlt ewig. Ich gehe an die Lycee-Louis- Armand in Villefranche sûr Saone und gehe dort in die Klasse Terminal ES. Terminal ES ist in Deutschland die 12. oder 13. Klasse, wo die Schüler sich auf Wirtschaft und Politik spezialisiert haben. Es gibt noch Terminal S und das ist die Spezialisierung auf die Naturwissenschaften. Deren Programm läuft anders als das der Schüler in Terminal ES.
Ich bin mir nicht so sicher wie ich das finden soll. Geographie und Geschichte ist zum Beispiel ein Fach und Philosophieunterricht ist Pflicht. Es ist ehrlich gesagt hart dem unterricht zu folgen. Vor allem was den Ökonomieunterricht angeht. Sprachen liegen bei den Schülern eher nicht so. Ich hatte unglaubliche Startschwierigkeiten in der Schule. Mein Tutor hat mich seinen Mitschülern nicht vorgestellt, dass ich neu und noch dazu Austauschschülerin bin. Die Klasse hat mich die ersten Wochen gar nicht wahrgenommen, obwohl ich mit meinen gebrochenen Französischkenntnissen jeden Tag eine Konversation starten wollte. Leider war das auch sehr einseitig. Ich wollte die Leute kennenlernen, aber sie mich nicht. Sie haben nicht mal mit englisch versucht mit mir zu kommunizieren. Da kam gar nichts von ihnen aus. In meinem Dorf wohnt ein Mädchen namens Camilla die ebenfalls in meine Schule geht aber in den Terminal S. Heißt, ich sehe sie nur in der großen Pause.
Da mich meine Klasse wirklich „hardcore“ ignoriert hat, kamen mir extrem viele Tränen, weil ich es unmöglich finde dass ich Monate lang versuche mit ihnen zu reden und niemand meine Bemühungen mitkriegt. Also diese Jugend finde ich bis heute ehrlich gesagt sehr oberflächlich. Sie sind sehr materiell und Karriere bezogen. Aber naja, nach der Hälfte des dritten Monats ist das Eis gebrochen. Zwar begrüßen wir uns nicht mit Küsschen links und rechts, aber wir können miteinander reden und sie zeigen mir gegennüber mehr Interesse. So das war das zu meiner Klasse. Meine Parallelklasse ist viel aufgeschlossener gewesen und ist mir bis heute lieber als die andere. Klar könnte ich die Klasse wechseln aber dann müsste ich Chemie und Physik machen und das will ich nicht. Ich bin begeistert von dem Kantinenessen. Da gibt es so viel zur Auswahl und so viel Unterschiedliches. Ich wette in Deutschland gibt es keine Paella oder Avocados als Schulessen. Kostet aber dementsprechend mehr.
Mit meiner Gastfamilie unternehme ich ganz viel, denn sie lieben es irgendwohin zu fahren. Ich war bereits in den Herbstferien in Turin, oder auf italienisch Torino, für drei Tage. Diese Stadt ist einfach wunderschön! Eine der schönsten Städte die ich je gesehen habe. Wir sind dort in ein Ägypten- Museum gegangen und waren danach in einem wunderschönen im Klassizismus gehaltenen Café und haben dort Mittag gegessen. Das Ein war natürlich hammermäßig und das Filmmuseum Turins ebenfalls. Wir waren im Filmmuseum ganz weit oben. Da konnte man ganz Turin sehen und es war bemerkenswert.........





2015/ 2016 Unser Inbound Krystyna aus den USA

Wir freuen uns, dass Krystina ein Schuljahr bei uns verbringen wird - herzlich willkommen Krystina!

2015/ 2016 Unser Inbound Mariana aus Mexico

Mariana wird ihr Schuljahr in Berlin verleben - der RC Berlin-Humboldt begrüßt sie recht herzlich!

2015/ 2016 unser Outbound Emily ist in Australien

Emily ist gut in Australien aufgenommen worden. In einem wöchentlichen Blog berichtet sie den Mitgliedern unseres Clubs von ihren vielen Erlebnissen.

2014/ 2015 unser Outbound Elena ist in Mexiko

Buenas tardes señor Dr. Berentin y Club Rotario Berlin-Humboldt,

ich schreibe nun meinen zweiten Quartalsbericht aus Aguascalientes. Es erstaunt mich sehr, wie schnell die Zeit hier vergeht. Ich habe unbeschreiblich viel erlebt und befinde mich doch erst seit 6 Monaten hier in dieser kleinen traditionellen Stadt. Anzeichen von Heimweh? Nur manchmal. Z.B. in der schwierigen Weihnachtszeit, von der alle Rebounds erzählen, machte sich dieses Gefühl bemerkbar. Ich fühle mich hier pudelwohl und möchte eigentlich nicht mehr nach Hause.
Die Weihnachtszeit hier war sehr anders. Besonders das Fest der Liebe und das Zusammenseins alleine zu feiern, bzw. mit einer anderen Familie, in einem anderen Land mit anderen Sitten, war dann doch besinnlicher, als ich es mir vorgestellt hatte. Ich sauge jede Sekunde mit meiner wundervollen Familie auf und genieße die unterschiedlichen Weisen zu feiern.
Die Vorweihnachtszeit war schrecklich! Von Weihnachtsstimmung keine Spur. Am 15. Dezember waren sogar mittags 30°C und ich konnte einen leichten Sonnenbrand auf meinem Rücken verspüren! Verrückt... Zudem halten Mexikaner nicht viel von Weihnachtsschmuck. Auch Weihnachtsmusik ist hier im Radio nicht sehr weit verbreitet. Es läuft wie immer Banda oder andere mexikanische Folklore. Da war es im November doch wesentlich kälter. Denkt man an Mexiko, ist wahrscheinlich das letzte worauf man kommt, klirrende Kälte. Dass das allerdings genauso zu Mexiko gehört, wie Kakteen, Tequila und Traumstrände, habe ich in den letzten Wochen, im wahrsten Sinne des Wortes, eiskalt zu spüren bekommen. Sehr verwirrend das Wetter in Aguascalientes. Ich lebe nun mal im tiefsten Mexiko, wo es im November überraschender Weise auch mal um die 3°C werden kann. Bei solchen Temperaturen ist es hier eher unvorteilhaft, dass es hier weder Heizung, noch isolierende Wände gibt. Es ist im Haus fast noch kälter als draußen. Eigentlich bedeutet dies, dass der einzige warme Ort im Oktober und November die Dusche ist. In meinem Fall traf dies nicht zu. Meine Familie besitzt Solarenergie. Das bedeutet, dass wenn 3 Tage keine Sonne scheint, gibt es kein heißes Wasser. Dazu kommt, dass ich auf einer Schule bin, in der alles unter freiem Himmel ist. Cafeteria, Kiosk, Gänge zwischen den Klassenräumen: alles ungeschützt kalt. Sehr merkwürdig, dass ich im Dezember jedoch an manchen Tagen mit einer kurzen Hose das Haus verlassen konnte.
Ich hatte vom 9. Dezember an Ferien. Diese gehen in meiner Schule 2 Monate. Länger als die deutschen Sommerferien. Ich habe sie in vollen Zügen genossen.
Zwischendrin hatte ich natürlich auch ein Rotary-Meeting. Wir bekamen unser Taschengeld und hatten eine typisch mexikanische Posada (Weihnachtsfeier). Wir aßen Tamalis (Maistaschen) und spielten Piñata! Eine super tolle Erfahrung. Außerdem schaute ich mir die Weihnachtsfeier meines kleinen Bruders an und besichtigte eine Ice-Show. Ein etwas anderer Dezember, jedoch unvergesslich.
Das Highlight jedoch war, mit meiner Familie an den Strand zu fahren. Es war eine kleine Reise im Auto von etwa 6 Stunden auf holprigen „Autobahnen“. Ab und zu konnte man den Strand schon beobachten und es flitzen auch durchaus ein paar Wildpferde oder Kühe über die Landstraße.
Als wir in der kleinen Stadt Barra de Navidad ankamen, war es ein unbeschreibliches Gefühl bei 30°C seine Füße in den warmen Pazifischen Ozean halten zu können. Das erste Mal in meinem Leben!
Das Weihnachtfest war sehr laut und ungeordnet, da meine Familie sehr groß ist. Wir waren 45 Leute! Es herrschte eine sehr lebendige Stimmung. Das Alter war circa zwischen 4 und 92 Jahren dadurch hatten wir eine menge Spaß. Weihnachten in Mexiko – das war so etwas, worauf ich schon sehr früh neugierig war. Meine Vorstellung war ein hoch religiöses Fest, indem das eigentliche Geschehen, also die Geburt Jesus Christus noch im Mittelpunkt steht. Schließlich ist es hier noch üblich, wöchentlich in die Kirche zu gehen (meine Mutter besucht diese sogar täglich), religiöse Bilder im Haus hängen zu haben oder gar sein Haus mit Altare einzurichten. Irgendwie war ich aber dann doch enttäuscht. Das eigentliche „Feiern“ fing am 24.12. mit einer Weihnachtsmesse an. Die wohl schlimmste Weihnachtsmesse, die ich je besucht habe, denn es war total unromantisch (vielleicht weil es um 18 Uhr hier noch hell ist und damit auch die Kirche nicht so leicht dunkel und gemütlich ist) und es wurde zu meinem Entsetzen nicht ein einziges Weihnachtslied gesungen. Ich bin zwar nie so richtig in Weihnachtsstimmung gekommen, da es unsere ganzen Traditionen wie Advent, Kekse backen oder Nikolaus hier nicht gibt. Trotzdessen waren wir jeden Tag am Strand, ich durfte mir freilebende Krokodile ansehen und mit einem Boot über den Pazifischen Ozean schippern und dabei Buckelwale und Delphine beobachten. Auch meinen Geburtstag habe ich im Urlaub verbracht. Den Vormittag waren wir am Strand, und nachmittags gab es eine Piñata und einen Geburtstagskuchen. Natürlich, wie es nach mexikanischer Kultur üblich ist, wurde auch mein Gesicht in den Kuchen gedrückt.
Auch Silvester war sehr schön! Wir hatten eine Mottoparty (verrückte Perücken). Jedoch sind alle um 00:30 Uhr schlafen gegangen und ich feierte mit meinen Cousins und Cousinen noch fleißig in das neue Jahr hinein. Ich habe das Gefühl, dass Neujahr nichts besonderes für die Mexikaner ist. Ich habe dieses Jahr auch keine Knaller und Raketen beobachten können.
Am 01.01 ging es morgens auch schon nach Hause.
Eine weitere Sache, die ich gelernt habe in meinen Ferien: Tortillas herstellen, sodass ich in Deutschland nie mehr darauf verzichten muss. Aber ich hätte nie gedacht, dass diese nur drei Zutaten benötigen. Ebenso dachte ich, dass es ein regelrechtes Armtraining ist, wenn man 50 Tortillas ausrollt und knetet.
Im Grunde genommen ist mein Leben hier also ganz schön beeindruckend. Meine Familie, meine Freunde, meine Erlebnisse, das was ich von alle dem mitnehme, ist großartig. Gerade deshalb finde ich es besonders schade, dass mir ein Faktor gerade ein bisschen Sorgen bereitet, und dass ist tatsächlich Rotary selbst. Wir haben einen Counsellor von ganz Aguascalientes, der für alle dort lebenden Austauschschüler verantwortlich ist, der sich nicht wirklich um uns kümmert. Anfangs hatten wir jeden Monat ein Treffen, in dem wir unser Taschengeld erhielten und über unsere Probleme und Eindrücke gesprochen haben. Letztens teilte er uns mit, dass er für das alles keine Zeit mehr hätte und wir unsere Checks bei seiner Sekretärin abholen sollten. Zudem teilt er uns keine Informationen mit. Außerdem hat unser Distrikt die Ruta Maya, die wohl einzige Tour in Mexiko, um fast eine Woche gekürzt, die Kosten bleiben jedoch die gleichen. Eine weitere kleine Reise nach Moterrey im Januar ist komplett geplatzt. Es ist zwar Klagen auf sehr hohem Niveau, doch es stört schon maßgeblich, vor allem weil unser Distrikt sehr groß ist (einer der größten der Welt) und damit die Ruta Maya die letzte Chance wäre, die meisten noch einmal wiederzusehen.
Dennoch habe ich in den letzten 3 Monaten sehr viel erlebt und wusste gar nicht, womit ich anfangen sollte. Ich habe sehr viele neue Kultureindrücke gewonnen und mich sehr an meine Familie gewöhnt. Deshalb fiel mir der Wechsel meiner Familie am 16. Januar nicht leicht. Ich hatte mich an alle Regeln und an deren Tagesablauf gewöhnt. Es war ein sehr fremdes Gefühl in der neuen Familie, aber auch hier habe ich mich gut eingewöhnt.
Ich besuche weiterhin zweimal die Woche den Spanischkurs und kann immer wieder Fortschritte feststellen. Mittlerweile wird sich in der Familie und mit Schulfreunden nur noch auf Spanisch unterhalten.
Ich habe nun ein wenig über meine weiteren drei ereignisreichen Monate berichtet. Die Zeit vergeht unbeschreiblich schnell und ich freue mich, euch meinen letzten Quartalsbericht im Mai zuzuschicken.
Ich hoffe Sie alle hatten ein wunderschönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Schöne Grüße an den gesamten Rotaryclub!


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Buenos tardes Señor Berentin y Club-Rotario Berlin-Humboldt,

ich schreibe meinen ersten Quatalsbericht aus meinem Auslandsjahr in Mexiko. Bisher sind nun zwei Monate vergangen und ich habe mich hier schon recht gut eingelebt und auch schon sehr viel erlebt. Ich habe Creel-Chihuahua für ein Rotary Meeting besucht, Guadalajara mit meiner Gastfamilie besichtigt, einen Tagesausflug nach Tequila unternommen und Zacatecas erkundet. Ich liebe es, andere Städte zu besichtigen.
Meine Heimatstadt Aguascalientes ist ganz anders als Berlin. Sie hat circa 1 Millionen Einwohner und liegt im Herzen Mexikos. Sie besitzt jedoch nicht viele touristische Besonderheiten. Umgeben ist sie von vielen Bergen und einer faszinierender Steppenlandschaft, die wie man es sich vorstellt, mit Kakteen bewachsen ist. Aguascalientes ist bekannt für Stierkämpfe und ihre Thermalquellen, die der Stadt ihren Namen verleihen. Zudem hat sie nur ein großes Einkaufzentrum und die Innenstadt („Downtown“). Diese verfügt nur über Einbahnstraßen, kleine Gehwege, Strommasten, deren Kabel dir die Sicht auf den wunderschön blauen Himmel nehmen, und kleine Läden, in denen man traditionelle Sachen kaufen kann. (z. B. mexikanische Cowboystiefel) Zudem gibt es Läden, die ich noch nie zuvor gesehen habe. Dazu gehören Windelläden, in denen die Windeln einzeln verpackt und nach Gewicht verkauft werden. Downtown ist sehr chaotisch und ich habe das Gefühl, dass es keine Verkehrsregeln gibt. Dies alles verleiht der Stadt aber einen gewissen Charme, den ich unglaublich toll finde. Die Innenstadt ist zudem sehr dreckig. Ganz anders als der neuere Teil drumherum. Dieser protzt von schönen Häusern, Grünanlagen und breiteren Straßen mit Ampelsystem. Ich wohne im Norden der Stadt.
In Aguascalientes sind wir insgesamt 12 Austauschschüler. Davon gibt es 7 Deutsche. Ich gehe mit 2 weiteren Austauschschülern auf meine Schule Cuathémoc. Alle anderen besuchen die UVM. Meine Schule ist sehr gut. Wir müssen Klausuren mitschreiben (auch wenn ich sie nicht bestehe) und eine Schuluniform tragen, die für mexikanische Verhältnisse sogar ganz gut aussieht. Sie besteht aus einem Polohemd, einer Jacke, einem Sportshirt und einer Hose. Montags ist Sporttag. Dann müssen wir die Hose und das Sportshirt tragen. Die restlichen Tage der Woche dürfen wir unsere blaue Jeans anziehen, jedoch das Poloshirt ist Pflicht. Dies gibt es in weiß und in blau.
Der Schulunterricht selbst ist etwas schwierig. Die Lehrer erwarten von uns Austauschschülern Leistungen, die wir mangels Sprachkenntnis (noch) nicht erbringen können. Sie denken dann, dass wir uns keine Mühe geben würden.
Ich fühle mich in Mexiko unbeschreiblich wohl. Die Plätze, die ich schon gesehen habe, faszinieren mich. Ein besonderes Highlight war eine Wochenendreise nach Creel von Rotary aus. Die Landschaft dort ist atemberaubend. (Fotos folgen) Zudem habe ich viele Leute kennengelernt, mit denen ich über alle Themen rund um den Austausch reden konnte, da sich jeder damit befasst. Wir sind in unserem Distrikt 4110 circa 100 Inbounds. Davon sind 57 Brasilianer! In meinem Zimmer waren zwei Brasilianerinnen, Eine aus Zimbabwe und Eine aus Finnland. Natürlich habe ich auf der Reise ordentlich Pins gesammelt. Unser Distrikt ist einer der größten auf der ganzen Welt!
Es ist sehr beeindruckend, dass in Aguascalientes das Wetter meist trocken und warm ist (ab und zu regnet sich es auch kräftig ab), jedoch im Norden ist es dauerhaft regnerisch.
Die Stadt Tequila war auch sehr interessant. Ich konnte sehen wie Tequila angebaut, verarbeitet und gelagert wird. Die Stadt ist schließlich bekannt für den ersten Tequila. (Fotos folgen)
In Zacatecas habe ich mir die kleine, idyllische und traditionelle Bergstadt besichtigt. Ich bin mit der Gastfamilie meiner deutschen Schulfreundin dorthin gefahren. Ich hatte die Möglichkeit, in eine Mine zu steigen, da Zacatecas sehr bekannt für Silberabbau ist.
Mein letzter Wochenendausflug ging nach Gudalajara zu der Familie meiner Gastmutter. Diese Stadt ähnelt etwas mehr Berlin als Auguas. Sie ist unglaublich groß, besitzt ein U-Bahnsystem und viele Läden.
Mit meiner Familie verstehe ich mich immer besser. Manchmal fühle ich mich allerdings etwas fehl am Platz, da mir wichtige Informationen nicht mitgeteilt werden. Außerdem führen sie wenig private Gespräche mit mir.
Da ich nirgends alleine hin darf, bin ich hier jeden Tag auf die Autos meiner Familie angewiesen und muss immer fragen ob sie mich fahren können. Wenn es nicht passt, dann kann ich mich auch nicht treffen. Dass ich so immobil bin, finde ich etwas schade. Ich muss auch immer Bescheid sagen, wenn ich meinen Standort wechsle. Mir ist allerdings auch klar, dass das meiner Sicherheit hier geschuldet ist.
Mein Spanisch ist leider noch recht schlecht. Ich hatte diese Sprache nie zuvor in der Schule. Da ich mich mit meiner Familie nicht oft unterhalten kann, wird es auch nur langsam besser. Ich nehme jetzt montags und mittwochs mit den anderen Austauschschülern an einem Spanischkurs teil und mache Fortschritte.
Das Essen in Mexico ist sehr lecker. Leider auch „nahrhaft“ und wir merken alle langsam, wie unsere Schwungmasse zunimmt. Da ist es sehr praktisch, dass meine Familie im „Campestre“ angemeldet ist. Das ist eine sehr große Anlage mit vielen sportlichen Möglichkeiten wie Golf, Tennis, Zumba, Aerobic, Boxen, Fitnessstudio, Schwimmen, Basketball uvm.! Dies ist daher eine tolle Location, um die Pfunde, die ich hier durch das leckere Essen zunehme, auch gleich wieder abzunehmen.
Mein Rotaryclub hier ist sehr freundlich und ich bin herzlich zu jedem Meeting eingeladen. Ein Meeting geht über 2 Stunden und ist daher ein wenig langweilig, wenn man so gar nichts versteht. Zudem findet nicht jede Woche ein Meeting statt, jedoch gehe ich diesen Freitag mal wieder hin.
Ich habe nun ein bisschen über mein Leben in Mexiko erzählt. Natürlich vermisse ich meine Familie und Freunde, aber wer tut dies nicht. Ich habe mich schon sehr gut an die Situation gewöhnt und versuche das Beste daraus zu machen. Ich hoffe euch hat der kleine Einblick in mein Leben in Aguascalientes gefallen und ich freue mich sehr darauf, in 3 Monaten meinen nächsten Bericht zu schreiben.

Schöne Grüße an den gesamten Rotaryclub.
02.12.2014

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Buenos días,

ich möchte kurz von meinem ersten Rotary-Meeting in Aguascalientes berichten.
Der Club heißt "Club Rotario Aguascalientes Campestre". Am Freitag den 22. August 2014 war dort mein erstes Meeting. Es war spannend an diesem teilzunehmen. Die Rotarier haben mich sehr freundlich begrüßt und aufgenommen. Ich habe mich gleich wohl gefühlt. Auch hier steht das gemeinsame Essen am Beginn des Treffens. Es ist sehr lecker, auch wenn es anders ist ;) Auch dauert das Meeting länger als zu Hause. Zudem habe ich stolz das Banner 'meines' Clubs übergeben. (siehe Foto)
In zwei Wochen halte ich meinen Vortag über Deutschland. In diesem werde ich die Distrikte vorstellen, den Distrikt 1940 genauer zeigen, sowie auf meine Stadt und den Rotary Club Berlin-Humboldt detaillierter eingehen. Ich werde dann alle 2 Wochen am Meeting teilnehmen.
Jetzt möchte ich mich nochmals ganz herzlich bei Rotary, sowie auch bei 'meinem' Club für diese Möglichkeit bedanken, an so einer tollen Kulturreise teilnehmen zu können! Ich bin hier sehr glücklich und freue mich, in zwei Monaten meinen ersten offiziellen Bericht zu versenden.

Elena

2014/ 2015 unser Inbound Tomoki aus Japan

Wir freuen uns, dass Tomoki im Schuljahr 2014/ 2015 das Abenteuer seines Lebens in Berlin verbringen möchte. Tomoki aus Japan ist im August bei uns eingetroffen. Hier überreicht er das Banner seines Heimatclubs an den Incoming Präsident.

Tomoki ist selbst ein talentierter Baskettballer. Am 19.12.2014 besuchte er das Spiel von ALBA Berlin in der Max-Schmeling-Halle.

2013/2014 unser Outboud Joseph

Sehr geehrte Rotarier,

5 Monate ist es her, dass ich am Flughafen gestanden habe und meine Familie das letzte Mal in die Arme genommen habe. Fünf Monate ist es her, seit ich das erste Mal in meinem Leben amerikanischen Boden betreten habe. Die Zeit vergeht noch immer wie im Flug. Dank Rotary und meines Distriktes wird es mir auch nie langweilig. Jeden Monat treffe ich mich mit allen Austauschschülern aus meinem Distrikt und wir machen sehr spannende Dinge. Ich freue mich jedes Mal darauf. Im Dezember hatte ich auch schon meine erste Große reise. Es ging nach Florida… mit dem Bus! Volle zwei Tage Hinfahrt, drei Tage Aufenthalt und zwei Tage Rückfahrt. In Florida besuchten wir Disneyworld und Universal Studios. Dieser Trip hat mir unglaublich viel Spaß gemacht. Ich habe Freundschaften für mein Leben geschlossen. Danach ging es auch schon sehr schnell auf Weihnachten zu. Es war eine wirklich merkwürdige Erfahrung, Weihnachten und Silvester nicht mit der Familie zu feiern. Weihnachten feierte ich bei einem Freund, dessen Familie ich einen Tag zuvor kennengelernt hatte.
Meine erste Familie war mormonisch. Es war eine große Umstellung für mich, in einem streng religiösen Haushalt mit fünf Kindern zu leben. Doch am Ende sind wir uns alle sehr nahe gekommen und wahrscheinlich kommt mich einer meiner Gastgeschwister sogar nächsten Sommer in Berlin besuchen.

An Neujahr um 11 Uhr morgens wechselte ich in meine zweite Gastfamilie und diese ist wirklich typisch amerikanisch. Der Fernseher läuft von morgens bis abends und es wird viel Fast Food gegessen. Daran konnte ich mich aber sehr schnell gewöhnen. Es geht mir auch hier sehr gut.
Momentan erlebe ich vermutlich den kältesten Winter meines Lebens. Seit Anfang November befinden wir uns beinahe ununterbrochen im Minusbereich. Manchmal wird es sehr ungemütlich, wenn ich morgens im ungeheizten Bus sitze.

Die Zeit vergeht im Flug und bis zum nächsten Trip ist es nicht mehr lange. Ich kann es kaum erwarten.

Mit vielen Grüßen

Joseph

2013/ 2014 - unser Outbound Lisa-Marie

Eine Nachricht von Lisa-Marie:

Hier melde ich mich mal wieder aus Mexico.
Mittlerweile bin ich schon 5 Monate hier und ich kann immernoch nur sagen,wie froh ich bin hier gelandet zu sein.In den letzten 2 Monaten ist sehr viel passiert,da wir mit meinem Rotary-Distrikt viele Aktivitäten unternommen haben.Unter anderem habe ich auch an der ersten großen Reise teilgenommen.Die sogenannte "Ruta-Maya" war 2 Wochen lang und beinhaltete die Besichtigung vieler interessanter Orte.Einerseits haben wir natürlich die bekannten "Entspannungsorte" wie Cancun besucht,wo wir 3-4 Tage hauptsächlich am Strand lagen und spaßige Sachen wie Xcaret besucht haben.Andererseits wurden uns aber natürlich auch die kulturell hoch angesehenden Plätze nahe gebracht.Insgesamt war die Reise für mich persönlich ein voller Erfolg,da ich in dieser kurzen Zeit 1. so viele neue Erfahrungen und Dinge gelernt habe und 2. ich sehr viele,mir wichtige,Freundschaften mit Menschen aus total unterschiedlichen Ländern geschlossen habe.
Ja und dann nach der Reise ging es auch gleich schon los mit den ganzen Weihnachtsvorbereitungen.Allerdings muss ich dazu sagen,dass es schon sehr komisch ist Weihnachten dort zu feiern,wo es im Winter um die 25 Grad sind...von daher war ich eigentlich überhaupt nicht in Weihnachtsstimmung bis zum 24.12!Es war wirklich total schön zu sehen,wie die Mexikaner Weihnachten feiern.Ich habe zwar schon oft mitbekommen,dass hier alles eine große "Fiesta" ist,dich trotzdem hätte ich nicht gedacht,dass sogar Weihnachten nicht so ein harmonisches Fest,wie es bei uns der Fall ist,ist sondern mit rund 40 Leuten(die nur die engsten Familienmitglieder und Freunde sind) gespeist wird und zu Salsa-Musik getanzt wird.
Die Geschenke gab es dann am Morgen des 25. Meine Gastfamilie ist sehr,sehr lieb zu mir,deshalb haben sie mir auch nette Geschenke gemacht.
Ja und dann über Silvester bin ich mit meiner Familie verreist zu den Großeltern,in dessen Stadt auch einige Austauschschüler wohnen.Da ich einen Freund aus Veracruz mitnehmen durfte,haben wir uns dann in der Stadt der Großeltern mit einigen anderen Exchange-Students getroffen.
Da ich am 15.1 die Familie wechseln werde,wollte meine jetzige Familie noch eine letzte kleine Reise mit mir machen.Deswegen sind wir für 2 Tage zum höchste Berg Mexikos und gleichzeitig ganz Latein-Amerikas,dem "Pico de Orizaba" gefahren.Dieser misst um die 5600 Meter.Es war wunderschön und total interessant.Der Berg hatte sogar Schnee,von daher musste ich noch nicht einmal ganz die Kälte in diesem Winter vermissen.
Naja und jetzt dann fängt bald wieder die Schule an und ich werde die Familie wechseln.
Ich hoffe Sie hatten ebenfalls ein fröhliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Hier sind noch einige Bilder.

Ganz freundliche Grüße wünsche ich an Sie alle.
Adiós
Luisa-Marie
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Lisa-Marie aus Mexiko 14.07.2014

Jetzt ist es eine lange Zeit her, dass ich mich nicht mehr bei Ihnen gemeldet habe. Das tut mir sehr leid aber ich muss gestehen,dass ich in den letzten Wochen sehr viel unterwegs war und leider jetzt auch schon der Moment ist, dass ich fast alle meine Austauschfreunde verabschiedet habe. Ich habe die Monate mit ihnen unglaublich genossen. Ich muss zugeben, dass ich niemals gedacht hätte, dass ich hier solch tiefgründige Freundschaften schließen würde. In diesem Jahr sind mir vor allem 4 ganz besonders ans Herz gewachsen. Leider sind sie seit ein paar Tagen nun schon wieder alle in ihren Heimatländern. Ich habe,ganz besonders am Schluss, so gut wie jede Minute mit ihnen verbracht, da wir auch alle keine Schule mehr hatten.

Mittlerweile läuft es mit der neuen Sprache ziemlich gut. Kommunizieren macht mir überhaupt keine Schwierigkeiten mehr und wenn ich doch ab und zu Probleme habe mich auszudrücken, stehen mir meine mexikanischen Freunde und Familien immer zur Hilfe.
Do langsam fange ich auch schon immer mehr an, an Deutschland zu denken. In einer Woche kommen meine deutschen Eltern hierher nach México und wir werden zusammen hier, reisend den Sommer verbringen.
Ehrlich gesagt habe ich ein bisschen Angst sie wiederzusehen, da ich mich in diesem Jahr wohl doch etwas verändert habe und nur hoffe, dass meine Eltern mich da verstehen werden. Aber glücklicherweise haben sie das ja schon einmal durchgemacht, als meine Schwester aus den USA wiederkam.
Und sonst ist es halt jetzt so, dass ich meine letzte Zeit hier aus vollen Zügen genieße. Meine 3. und somit letzte Gastfamilie gefällt mir super gut. Meine jetzige Gastschwester war vor 2 Jahren ein Jahr in Deutschland, von daher versteht sie mich sehr gut und wir haben einen sehr guten Kontakt.
Trotzdem natürlich so zum Ende hin überkommt einem doch so manchmal die Traurigkeit, dass dieses Jahr so schnell vorbei ging. Außerdem weiß man halt auch ebenso wenig wann man seine Freunde hier das nächste Mal sehen kann, und vor allem wie es mit den Freunden aus der Heimat so ist.
Im Großen und Ganzen will ich Ihnen und dem ganzen Club schon mal im Voraus danken, dass sie mir diese wunderschöne Erfahrung ermöglicht habe.
Ich freue mich schon sehr Sie im August wiederzusehen und Ihnen alles genauer zu erzählen und zu zeigen.
Ich hoffe es geht Ihnen allen gut und sie durchlebten ebenso eine schöne Zeit.
Mit ganz vielen freundlichen Grüßen aus México,Veracruz.

Luisa

2013/ 2014 unser Inbound Renata aus Italien

2013/ 2014 - unser Inbound Pedro aus Brasilien

Pedro ist jetzt seit Juli 2014 wieder zurück in seiner Heimat Brasilien.
Aber auch heute noch ist er begeisterter Anhänger des Berliner Sports. Am 15.2.2015 schickte er ein Foto von ihm und seinem Trikot der BR Volleys + Schal von Hertha. Der Kontakt ist nicht abgebrochen und vielleicht sehen wir uns wieder.

Berlin, den 16.02.2015

2012/ 2013 - Unser Inbound Ana

Hallo,
hier ist Ana Briceño, liebe Grüße aus Venezuela

Ich bin am 29. Juli in meinem Land angekommen. Alles ist in Ordnung, ich bin glücklich das ich bei meiner Familie bin, aber ich vermisse Berlin und meine Austauschjahr.
Ich möchte diese Email senden, zu sagen vielen Dank für ALLES in meinem Austausch!

Danke meinen 3 Gastfamilien, danke für alles mit mein Rotary Club und danke für bezahlen meinen 2. Koffer, mein Taschengeld und BVG, meinen Deutschkurs, für jedes Rotary Meeting, das Geburtstagsgeschenk (Lady Gaga Concert), Weihnachtsmarkt, Reise nach Stuttgart und dafür, das dieses Jahr war
das beste Jahr in meinem Leben!

Vielen Dank
Michaela (erste Gastmutter),
Edmund und Karin (zweite Gastfamilie)
Thomas, Angela, Elena, Oma und Opa (meine dritte und längste Gastfamilie),
Christoph Kannengiesser (mein Concellor),
Anette Weller,
Hugo Daiber und alle Rotarier.

Jetzt ich fange in Hauptstadt Caracas mit Studium an.

Ich hoffe, wir sehen uns in 2 Jahren. Denn ich plane in 2 Jahren wieder in Berlin zu sein.

Ganz vielen Dank von

Ana Briceño
und ihren Eltern
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Rotary Club Berlin Humbuld,

I write this email for say thanks. Thank you so much from my birthday gift.
The Lady Gaga concert was a dream for me and i really glad for that.
Also I be grateful for take me in all activities from the club.
I love Berlin, my three host families and this oportunity that Rotary give me.

Danke Schön für meine Geburtstagsgeschenk

2012/ 2013 - Unser Oubound Valerie

15.2.2013
Lieber Rotary Club Berlin Humboldt,

Nun bin ich jetzt schon über ein halbes Jahr in meiner zweiten Heimat Brasilien und es gefällt mir immer noch sehr gut. Die letzten zwei Monate habe ich fast nur mit Reisen verbracht und habe somit sehr viel von diesem Land sehen dürfen.

Ob es nun die abgelegenen, einsamen, paradiesischen Strände waren, der freudige, aufgeweckte und vollkommen verrückte Carneval oder die so unterschiedlichen Menschen, Brasilien ist einfach ein unglaubliches Land, das mit seiner Vielfalt jeden in seinen Bann zieht.

Dennoch freue ich mich auch sehr, dass es nicht mehr so sehr lange dauert, bis ich meine Familie in Deutschland wieder in die Arme schließen kann und ich in gewohnter Umgebung mein Leben in die Hände nehmen kann.

In ein paar Tagen sind hier die Sommerferien vorbei und ich werde wieder in die Schule gehen, was mich auf der einen Seite freut, da ich alle meine Freunde wiedersehen kann aber es macht mich auch traurig, da meine Reisezeit jetzt erstmal vorbei ist und die Tage und Wochen vergehen so rasend schnell.

Vor zwei Tagen habe ich auch schon in meine dritte Familie gewechselt, die in einer Wohnung im Zentrum der Stadt lebt, das ist für mich ein wenig ungewohnt, und mir fehlt es etwas, einfach hinaustreten zu können in einen Garten, aber die Familie ist sehr herzlich und nett und kümmert sich unglaublich liebevoll um mich.

Liebe Grüße aus dem warmen Brasilien

Valerie

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9. August 2012
Dienstag den 7. August war es dann so weit, dass auch ich meinen Austausch nach Londrina, Brasilien, startete. Meine Reise begann in Berlin, von wo ich mit 5 anderen Mädchen aus dem Distrikt nach Frankfurt geflogen bin. Als wir in Frankfurt ankamen, sahen wir, schon als wir aus dem Flugzeug ausstiegen, andere Jugendliche, die den gleichen Blazer wie wir trugen.

Ich fand das auf der einen Seite sehr eigenartig, da ich automatisch einer Gruppe von 60 Menschen angehörte und auch diesen zugeordnet wurde, von denen ich gerade einmal acht kannte. Auf der anderen Seite war es aber auch schön, weil es ein gewisses Zugehörigkeitsgefühl vermittelt hat, denn man wusste, dass alle anderen hier in der gleichen Situation waren, wie man selbst.

Unsere Gruppe bestand aus acht Leuten, die von Sao Paulo weiter nach Londrina flogen und nach einem immerhin sechsstündigen Aufenthalt in Sao Paulo wurde die Anspannung immer größer. Hier wurde uns auch bereits der erste kulturelle Untererschied zwischen Brasilien und Deutschland bewusst: Wir saßen am Terminal vor einer verschlossenen Tür, die zu unserem Gate führen sollte, die aber auch nach mehrmaligem Fragen nicht aufgeschlossen wurde. Wir wurden damit vertröstet, dass der Flieger an einem ganz anderen Gate abfliegen sollte. Um 11:30 (eine halbe Stunde nachdem der Flieger eigentlich hätte abheben sollen,) wurde die Tür dann aber doch noch aufgeschlossen. Das beeindruckende daran war jedoch, dass die einzigen, die deswegen im Stress waren, wir waren. Die anderen Menschen auf unserem Flug schienen die Ruhe selbst zu sein.
Aber auch dieser Schreck war schnell vergessen, denn es war der letzte Flug, bevor wir unsere Gastfamilien treffen würden. Wie soll man die Gastfamilie begrüßen? Wann gibt man Ihnen die Gastgeschenke? Wie sieht wohl das Haus aus? Sind die Gasteltern nett? ….. Fragen über Fragen und damit wurde auch die Spannung immer größer, da immer jemand einen neuen Aspekt einbrachte, den man noch gar nicht bedacht hatte und jeder somit über immer mehr nachgedacht hat.
Nach 25 Stunden, die ich unterwegs war, war ich nun auch endlich am Ziel angelangt. Wir stiegen aus dem Flugzeug und wurden von der Sonne und einer warmen Briese begrüßt (30 Grad).
Oben an der Scheibe des Flughafens standen bereits unsere Gastfamilien und winkten uns zu mit Plakaten, auf denen unsere Namen und freundlichen Begrüßungen standen. Doch unsere Aufregung war mittlerweile so groß geworden, dass wir uns gar nicht aus der Gepäckausgabe hinaus trauten. Wir versuchten es immer weiter hinauszuzögern, der Gastfamilie zu begegnen, indem wir Fotos machten, uns frisch machten und darüber diskutierten, wer als erstes hinausgehen sollte.
Als wir dann aber die letzten waren, die noch in der Gepäckausgabe waren, entschieden wir uns, dass es langsam Zeit wäre, der Wahrheit ins Auge zu blicken .

Valerie

8. November 2012

Drei Monate bin ich nun also im weit entfernten Brasilien und es gefällt mir wunderbar. Meine erste Gastfamilie habe ich schon vor ca. einem Monat verlassen und mich zu meiner Zweiten begeben. Ich hatte ein lachendes Auge, das unglaublich neugierig war auf das neue Haus, die neue Familie und den neuen Tagesablauf und ein weinendes, das der ersten Familie, die ich im Laufe meines bisherigen Aufenthalts hier sehr lieb gewonnen hatte, hinterhertrauerte, als ich vor einer Woche auf die andere Seite von Londrina zog.
Jetzt wohne ich in einem unglaublich schönen Wohngebiet mit Tennisplatz, See, vier Pools, Fitnesscenter usw. und nach einem Monat in dieser Familie ist auch schon fast aller Abschiedsschmerz der ersten Familie gegenüber vergessen. Jetzt habe ich nämlich schon eine zweite Familie, die ich jetzt nicht mehr verlassen möchte.
Die Schule hier ist sehr anders als in Deutschland. Da nur die Tests die Note ausmachen und reiner Frontalunterricht praktiziert wird, ist die Aufmerksamkeit der Schüler hier stark herabgesetzt. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich Ende der nächsten Woche Sommerferien für drei Monate bekommen werde und es mittlerweile schon so warm draußen ist, dass es einem wirklich schwer fällt, sich zu konzentrieren.
Deswegen gefällt es mir besonders gut, zwei Mal in der Woche zur Freiweilligenarbeit zu gehen, da ich dort das Gefühl bekomme, tatsächlich jemandem zu helfen. Einmal bringe ich zwei Jungen aus der Favela Klavierspielen bei und bei der anderen Freiwilligenarbeit unterrichte ich Kinder aus Favelas in Englisch.
Letzte Woche hat mich meine Gastfamilie eingeladen, mit ihnen nach Sao Paulo zu fahren und es war eine wunderschöne Woche. Es war zwar ziemlich warm aber wir haben trotzdem viel gesehen und außerdem gibt es ja noch unglaublich große Malls, die natürlich alle klimatisiert sind.
Ich habe mich mittlerweile hier in Brasilien sehr gut eingelebt. In meiner Stadt Londrina gibt es fünfzehn weitere Austauschschüler, mit denen ich mich sehr gut angefreundet habe, da es immer schön ist, mit Leuten zu reden, die in der selben Situation sind, da die Probleme natürlich auch ähnlich sind. Es ist auch angenehm, Freunde zu haben, die hauptsächlich die Sprache lernen müssen und mit denen ich auch mal ausgehen kann.
Besonders freue ich mich über meinen Rotary Club, den Rotary Club Londrina Sul, weil ich einen unglaublich netten Counselor habe und alle in meinem Rotary Club sehr interessiert an Deutschland sind und mir immer helfen möchten, soweit sie können. Das ist echt schön, weil man so das Gefühl bekommt, dass man nicht nur seine Gastfamilien hat, sondern dass Rotary wie eine vierte Familie ist.
Nach den drei Monaten, die ich jetzt hier bin, spreche ich so gut portugiesisch, dass ich mich zumindest im Alltag einigermaßen verständigen kann und einfache Gespräche führen kann und darüber bin ich sehr glücklich, da es ungleich einfacherer gelingt, neue Bekanntschaften zu schließen, wenn man die Sprache spricht.
Jetzt beginnt auch hier so ganz langsam die Weihnachtszeit, aber es fühlt sich anders an und es ist sehr komisch, weil es hier gerade Sommer wird und bei mir deswegen nicht so wirklich Weihnachtsstimmung aufkommt, wenn die Sonne scheint und man am Pool liegt.
Das war´s jetzt erstmal.
Liebe Grüße
Valerie

2011/ 2012 - Unser Inbound Adriana

Hallo mein Name ist Adriana, aber ich bevorzuge Adris.
Ich bin 16 Jahre alt, ich komme aus Mexiko.
Meine Heimatstadt heißt Toluca in Zentral-Mexiko, sie hat 489 333 Einwohner liegt auf einer Höhe von 2663 Metern über dem Meeresspiegel und ist ca. 30 Minuten von Mexico City entfernt.
Mein Lieblingsessen ist „Tachos“, dass ist ein typisches Essen aus Mexiko. Mein Lieblingsport ist Reiten und Tanzen, aber keine klassischen Tänze. Ich mag es auch Orte zu fotografieren, die ich kenne.
Ich liebe Reisen und neue Städte kennenzulernen. In Berlin bin ich sehr glücklich, ich habe eine nette Familie und eine schöne Schule. In meiner Freizeit treffe ich mich mit meinen Freunden oder bin in der Sprachschule.
Die Sprache ist ein bisschen kompliziert, aber sie ist schön.
Rotary-Exchangestudent zu werden ist eine der besten Erfahrungen des Lebens, du kannst tun, was du willst.

2011/ 2012 - Unser Inbound Supavit

Name: Supavit
Spitzname: Bub
Alter: 16 Jahre
E-Mail:bub_bsc@hotmail.com
Mein Lieblingsessen: Lasagne, Döner
Mein Lieblingssport: Fahrrad fahren
Über mich: Ich komme aus Chiang Mai (im Norden von Thailand). Ich gehe gern aus, liebe Reisen und mache viel Sport in der Natur. Hier in Deutschland habe ich mir ein Rennrad gekauft. Es hat eine gute Qualität. In meiner Freizeit treffe ich mich mit meinen Freunden und zusammen machen wir alles, was wir wollen. Wenn du eine interessante Aktivitität kennst, schreib mir einfach eine E-Mail.
Meine Heimatstadt: Chiang Mai ist 20107 km² groß und hat 1,63 Millionen Einwohner. Ich wohne 500 Meter vom Zentrum der Stadt entfernt.

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Meine Reise nach Paris

Ich fuhr am 3, November mit der S-Bahn zu den Ostbahnhof. Auf dem Ostbahnhof habe icj di anderen Austahschuler getroffen.
Wir weren 16 Stunden im Bus nach Paris. Da im Bus ashen wir 2 Filme.Es war eine lange Zeit und Teder schlief um er einer Platz fand. Jemand schlief auf dem Fußboden.

Morgens kammen wir an. Dann gingen wir in den Louvae. Da könnte ich die belöhmte Mona Lisa sehen von de rich schon gehört habe.

Der Blick von dem Montmatre über Paris war besonders schön in der Nacht.

In Paris gibt es viele “ Sex Shops” aber wir haben nichts gekauft.

Und dmm gingen wir ins Hotel. Im Hotel habe ich ein zimmer mit Calos aus Venezuela und Boston aus Australia. Wir waren sehr müde. Wir haben das König Schloss gesehen. Am abend fuhren wir mit dem Schiff auf dem fluss “Seime”. Es gabt viele Lichter. Als wir unter der Brucker waren machten wir die eugen zu und machten einen Wunsch. Ich habe den Eifel Turum gesehen auch.

Und dann fuhren wir züruck nach Berlin und ich war noch eine woche müde von der Reise aber ich habe viel Spaß.

2011/ 2012 - Unser Outbound Philipp

Hallo Berlin!

Es ist nun schon etwas länger als ein Monat her, dass ich hier in La Crescent bin. Und da sollte ich wohl mal was von mir hören lassen.
Mir geht es hier ziemlich gut, ich lerne immer mehr Leute kennen und hab noch niemanden getroffen der wirklich unfreundlich war. Es ist wirklich ein sehr sympathischer und hübscher Ort.
Wie ich schon in meiner ersten E-Mail angedeutet habe, sind die Rotary-Treffen hier ein wenig anders. So wird zum Beispiel am Anfang jedes Meetings the „Pledge of Allegiance“ gesprochen und es werden 2 bis 3 kurze Lieder gesungen. Danach geht eine Person mit einer Art Klingelbeutel durch die Runde und jeder wirft einen Dollar ein und erzählt kurz etwas kürzlich Geschehenes oder Kommendes, wenn er möchte. Danach geht es ähnlich wie in unserem Rotary Club häufig mit einer Präsentation über verschiedene Themen weiter - letzte Woche zum Beispiel über den Ausbau der Zugverbindung in der Umgebung. Am Ende wird gelegentlich noch über Aktionen, Treffen und bevorstehende Ereignisse, die den Rotary Club betreffen, geredet.
Ich gehe jeden Freitagmorgen zu den Treffen und genieße das sehr, da auch die Leute im Rotary Club besonderes freundlich sind. Dass ich mich wirklich freue, zu den Rotary Treffen zu gehen und das nicht als lästige Pflicht sehe, erstaunt mich selbst ein wenig.
In der Schule geht es auch wunderbar. Durch meine noch nicht wirklich perfekten Englischfähigkeiten ist es natürlich nicht ganz so einfach, aber ich kann dem Unterricht problemlos folgen und habe z.B. in Englisch schon 56/55 (kein Schreibfehler!) Punkten erreichen können. Im Vergleich zu früheren Austauschschülern scheint mein Englisch auch herausragend zu sein, jedenfalls höre ich das öfter.
Nach der Schule und am Wochenende mache ich viel mit meinen Freunden, ich hab schon eine ganze Menge gefunden. Dann gehen wir in die Mall, sind bei jemandem zu Hause oder machen Sachen wie durch die umliegenden Berge und Wälder zu streifen.

Das war’s erst einmal von mir,
Philipp!

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La Crescent, MN 23. Dezember 2011:

Hallo liebe Rotarier vom RC Berlin-Humboldt,

kurz vor Weihnachten wollte ich mich doch einmal melden. Mir geht es hier immer noch sehr gut und es ist zurzeit sehr weihnachtlich. Viele Familien dekorieren ihren Garten sehr lichterfroh. Aber es hat hier in Minnesota noch nicht wirklich viel geschneit (zurzeit vielleicht ein halber Zentimeter) und es hat nur wenige Grad unter Null. Das erste Mal seit langer Zeit, dass es keine wirklich weiße Weihnacht gibt, hat mir meine Gastmutter erzählt. Ich bin inzwischen auch schon zu meiner zweiten Gastfamilie umgezogen. Das verlief alles wunderbar und meine zweite Gastfamilie ist genau so großartig wie meine erste.

Anfang Dezember konnte ich an einem Rotary-Trip nach Florida teilnehmen, der sehr interessant und lustig war. In der Schule läuft es auch sehr gut und ich denke meine Noten sind auch sehr ordentlich. Die Lehrer und Schüler sind sehr nett und der Direktor hat mir letztens Haribo Gummibärchen geben, die er von einem ehemaligen Austauschschüler, der bei ihm gewohnt hat, geschickt bekommen hat. Das lustige daran ist, ist dass ich dafür ins „office“ gerufen wurde (was meistens heißt, dass du erwischt wurdest, wenn du Mist gemacht hast) und dann mit einer Handvoll Süßigkeiten rausgekommen bin – die auch noch aus meiner Geburtsstadt Bonn kom-men!

Ich genieße meine Zeit hier und habe eine Menge Spaß mit meinen Freunden.
Damit viele Grüße nach Berlin, fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Philipp
z.Zt. Outbound in La Crescent, MN

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Mit Freundinnen und Freund im La Crescent Weihnachtslichterpark

Fotos vom Florida-Trip mit den Inbounds des Distrikt 6250

La Crescent, 26. März 2012

Hallo Liebe Rotarier,

ich hoffe daheim in Berlin steht alles andere besser als die Hertha in der Tabelle!
Hier in Minnesota hat der Frühling angefangen und mit um 20° Celsius und Sonne ist es sehr angenehm. Ich werde demnächst zu meiner dritten Gastfamilie ziehen. In der Schule geht es auch weiterhin sehr gut.
Das größte Ereignis der letzten Zeit war mein ein wöchiger Ausflug nach Hawaii. Mit ca. 30 anderen Rotary Austauschschülern aus der ganzen Welt haben wir unter anderem Pearl Harbor besichtigt. Ausserdem waren wir Segeln (haben sogar Wale gesehen), Schnorcheln, Surfen, in alten Vulkanen Wandern; und vor allem haben wir uns am Strand gesonnt!

Ich hatte ein klasse Zeit und hoffe, dass meine restlichen 2 1/2 Monate hier in La Crescent nicht zu schnell vergehen!

Viele Grüße
Philipp

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Berlin, den 19.06.2012

Liebe Rotarier,

ich bin wieder zurück aus Amerika. Nach der ersten aufregenden Woche zu Hause kehrt nun langsam die Normalität zurück. Ich hatte ein wunderbares Jahr in Minnesota und bedanke mich ganz herzlich bei ihnen, dass Sie und der ganze Club mir diese Möglichkeit eröffnet haben. Ich werde die Freunde, die ich in diesem Jahr gewonnen habe, und die Erfahrungen, die ich gesammelt habe, nie vergessen.

Ich freue mich schon auf ein Zusammenkommen bei einem Ihrer Rotary Treffen.

Herzliche Grüße
Ihr

Philipp
Rebound RC Berlin-Humboldt

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2011/ 2012 - Unser Outbound Alena

Mein Bericht über meine erste Woche:

Als es dann so weit war, der Tag es Abfluges, hatte ich ein ganz komisches Gefühl im
Bauch ich kann es nicht wirklich beschreiben... Aber ich musste nicht weinen und eigentlich ganz im Gegenteil: ich war voller Vorfreude ..

Auch bis heute hatte ich noch kein richtiges Heimweh. Aber ich habe von Anderen gehört,
die nur noch weinen und wieder nach Hause wollen.

In Scramento am Flughafen hat meine erste Gastfamilie und meine zweite Gastfamilie auf
mich gewartet, mit einem großen Willkommensschild. Ich wurde total nett empfangen und
begrüßt.
Leider kam mein zweiter Koffer nicht, und wir musste sehr sehr lange warten und sind
dann mit nur mit einem Koffer nach hause gefahren. Koffer Nr. 2 wurde mir am nächsten
Tag gebracht.

Meine ersten Tage waren toll. Ich war einkaufen und die Stadt ein bisschen angucken, aber
so richtig spannend wurde es, als es in die Schule ging. Es ist für mich alles sehr anders, weil meine Schule in Berlin nur 300 Schüler hat, 15 Schüler pro Klasse, man hat alle Fächer mit diesen 15 Leuten zusammen und die Lehrer kommen in den Klassenraum der Klasse. Jetzt nach drei Schultagen kann ich sagen, dass ich ziemlich gut zurecht kommen und fast alles alleine finde.

Meine Gastschwester hilft mir sehr viel, sie hat mir alles gezeigt und hat mich an meinem ersten
Tag zu allen Klassen gebracht und mich überall wieder abgeholt. Sie ist sehr nett, sie
hilft mir beim Organisieren meiner Sachen und nimmt mich immer mit zu ihren Freunden.
Deshalb kenne ich auch schon einige Leute.

Jetzt bin ich seit einer Woche hier und fühle mich sehr wohl und kann mir gut vorstellen
hier ein Jahr zu sein ...

Liebe Grüße
Alena

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24.12.2011

Liebe Rotarier des Clubs Berlin Humboldt,

seit meinem letzten Bericht ist viel passiert. Ich habe mich sehr gut eingelebt, in der
Schule sind meine Noten: Kunst 1, Tanzen 1, Mathe 2, Englisch 3, Goverment 3. Da ich
hier im Senior Level bin ( eine Klasse höher als zu Hause ) bin ich ganz zufrieden.
Die Schule macht mir hier viel mehr Spaß als in Berlin, weil man einen “school spirit“ hat,
man ist eine Gemeinschaft und steht hinter seiner Schule.
Auf dem Foto sieht man die „ Blue Crew„ , das ist ein Bereich für alle Schüler bei
Footballspielen. Wir haben dort immer sehr viel Spaß miteinander.

Liebe Rotarier des Clubs Berlin Humboldt,
seit meinem letzten Bericht ist viel passiert. Ich habe mich sehr gut eingelebt, in der
Schule sind meine Noten: Kunst 1, Tanzen 1, Mathe 2, Englisch 3, Goverment 3. Da ich
hier im Senior Level bin ( eine Klasse höher als zu Hause ) bin ich ganz zufrieden.
Die Schule macht mir hier viel mehr Spaß als in Berlin, weil man einen “school spirit“ hat,
man ist eine Gemeinschaft und steht hinter seiner Schule.
Auf dem Foto sieht man die „ Blue Crew„ , das ist ein Bereich für alle Schüler bei
Footballspielen. Wir haben dort immer sehr viel Spaß miteinander.

In Amerika hat man viele Schulbälle, nicht nur den Abiball,
was für mich als Mädchen toll ist, weil es immer einen Grund
gibt sich ein Kleid zu kaufen, sich schick zu machen und
gemeinsam mit dem ganzen Jahrgang etwas zu
unternehmen.

Am 24.11. habe ich eine ganz typische amerikanische
Tradition kennengelernt -Thanksgiving. Die ganz Familie, ca. 25 Menschen, waren bei mir
zu Hause und wir aßen an einer langen Tafel Truthahn. Es war ebenfalls ein besonderer
Tag, weil es mein Geburtstag war und alle mit mir gefeiert haben.

Mein Rotary District hatte noch einen Trip für uns geplant und zwar vom 10-13. Dezember,
nach Sacramento. Es war schön alle Inbounds des District vor Weihnachten noch einmal
zusehen. Mit Wichteln und dem Besuch des Weihnachtsmanns wurde es dann noch lustig
und weihnachtlich.

Jetzt steht Weihnachten vor der Tür und das kann man bei mir im Haus auch sehr deutlich
sehen. Ich bin schon sehr gespannt, wie es sein wird die Geschenke erst am Morgen
auszupacken.

Nach Weihnachten werde ich dann auch in meine zweite Familie wechseln.
Ich freue mich schon, weil wir zusammen in Lake Tahoe skifahren werden. Meine nächste
Gastmutter liebt Pferde und besitzt auch welche und da ich schon seit langem reite und
meine Reitsachen auch mit habe, wird das bestimmt eine sportliche Zeit.
Vielen Dank Ihnen allen, dafür das ich hier sein darf, ich wünsche Ihnen und Ihren
Familien,

Merry Christmas and a Happy New Year,
Ihre Alena

2010/ 2011 Unser Jugend Inbound Santiago aus Mexiko

Für ein Jahr ist der 17jährige Santiago aus Mexiko Austauschschüler bei rotarischen Gastfamilien
untergebracht und geht auf das Arndt Gymnasium zur Schule. Mittlerweile hat er sich schon gut eingelebt und seine Deutschkenntnisse erweitert. In unserem Club hat er dann einen kleinen Vortrag über sich gehalten.

2007/ 2008 Unser Outbound Karla

Mein Austauschjahr mit Rotary 2007/2008
Ich bin jetzt in der 13. Klasse, habe Spanisch, das ich ja v.a. in Chile lernte, als Leistungskursfach, spiele noch Fußball u.v.m. Zu meiner chilenischen Gastfamilie habe ich noch immer sehr engen Kontakt. Wir telefonieren fast jede Woche (Skype). Die unzähligen Erfahrungen und Erlebnisse, die mit diesem besonderen Jahr verbunden sind, werden noch lange mein Leben bereichern.
Karla

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Lesen Lernen, Leben Lernen

Rotarier des Clubs Berlin-Humboldt ermöglichen Buchspende an Reineke-Fuchs-Grundschule

Eine Initiative der Mitglieder des Rotary Clubs Berlin-Humboldt hat es möglich gemacht, dass die Reineke-Fuchs-Grundschule in Berlin-Reinickendorf ein umfangreiches Buchpaket zur Leseförderung ihrer Schülerinnen und Schüler im Wert von 630 Euro erhält. Die Übergabe der Bücher, die insgesamt neun jahrgangsübergreifende Klassen zur Verfügung gestellt werden, fand im Rahmen einer kleinen Feierstunde mit Schülern und Lehrern Ende Mai in der Reineke-Fuchs-Grundschule statt.

 

Jugendcamp 2004 07.08.2004 - 28.08.2004 - Besuch von Jugendlichen aus 13 Ländern

Jugendcamp 2005 05.08.2005 - 21.08.2005 - Besuch von 14 Jugendlichen aus 13 Ländern