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Gemeindienstprojekte / Spendenübersicht

Projekte 2005/2006

In dem rotarischen Jahr vom 01. Juli 2005 bis zum 30. Juni 2006 wurden verschiedene Projekte verfolgt. Die Jugendarbeit und der Versuch nachhaltig zu wirken spielten dabei eine wesentliche Rolle.

Im Juli 2005 ging eine Spende über 3.000 an die Rotary Foundation, eine im Verhältnis zu Größe und Alter des Clubs erhebliche Summe, die mit einem besonderen Dankesschreiben seitens der Stiftung gewürdigt wurde. Die Rotary-Foundation engagiert sich weltweit für sehr bedeutsame Ziele, wie federführend für die UNESCO der Bekämpfung der Kinderlähmung, der Bekämpfung von Hunger und Analphabetismus, der Förderung von sauberem Trinkwasser, Gesundheit und Hygiene sowie der Völkerfreundschaft. Durch sein 1,2 Millionen Mitglieder, sozial engagierte Frauen und Männer in über 32.000 Clubs verteilt in 168 und damit fast allen Staaten dieser Erde und die überstaatliche, unpolitische und ohne ethnische oder andere Vorurteile geprägte Struktur hat Rotary ein besondere Nähe zu Menschen in Not. Durch beispielhafte Transparenz und Integrität ist die Unmittelbarkeit der Verwendung von Spenden besonders gegeben.

Für den rotarischen Distrikt 1940, der ein Gebiet von der Ostsse bis zur Lausitz sowie der Elbe bis zur Oder-Neiße mit 70 Rotary-Clubs und 3000 Mitgliedern umfasst, hat unser Club im Rahmen des "Ambassadorial Scholarships" die Betreuung einer japanischen Stipendiatin der Musikwissenschaften übernommen. Ziel ist die Vertiefung der Völkerfreundschaft als Botschafter guten Willens.

Gemeinsam mit anderen Berliner und Brandenburger Clubs wurden Jugendliche aus allen Teilen Europas sowie des Nahen Ostens bei einem Jugendaustauschprojekt vom Club sowohl durch Unterbringung in Gastfamilien als auch durch Gestaltung eines Tagesprogramms im August 2005 unterstützt. Insgesamt setzten wir hierfür 1.150 Euro ein.

Die Jugendarbeit stellt ein Schwerpunkt unseres Engagements dar. Im September 2005 waren einige Clubmitglieder bei einem Treffen mit Jugendbeauftragten aus Südamerika und anderen Teilen der Erde. Doch auch ganz in der Nähe, unserem Schwerpunktbezirk Reinickendorf, wurden wir aktiv: Die Grundschule an der Peckwisch wurde beim Run for Help mit 270 Euro finanziell unterstützt.

Von der Weltöffentlichkeit kaum wahrgenommen jedoch von Rotary wurde eine Hungerkatastrophe in Niger. Gemeinsam mit Rotary-Deutschland wurde durch unsere unmittelbare von 500 Euro Spende Not gelindert. Auch bei der plötzlichen Erdbebenkatastrophe in Pakistan wurden wir spontan und sofort aktiv und gehörten zu den ersten Spendern von vier Winterzelten im Wert von 1.000 Euro.

Über ein Clubmitglied erfuhren wir von dem Schicksal eines Jungen, der an einer bisher unheilbaren Krankheit (Neurocerebraler Lipofuszinose) leidet. Bei dieser Muskelkrankheit können Kinder nicht mehr die Bewegungen koordinieren, werden blind, stumm und sterben schließlich mit rund zwölf Jahren. In den USA gibt es einen neuen biotechnologische Therapieansatz an der Cornell-University in New York. Der Versuch zur Heilung der Krankheit dieses Kindes aus armen Verhältnissen wurde von dem Club durch die Finanzierung der Reisekosten für Mutter und Kind sowie der Organisation von Transfers und Unterbringung in Zusammenarbeit mit einem New Yorker Rotary-Club mit fast 3.400 unterstützt.

Die Mitglieder des Clubs haben bei der konkreten Durchführung sozialer Projekte mit eigenen Händen immer viel Engagement gezeigt. So wurde auf dem Weihnachtsmarkt in Frohnau Glühwein und Kuchen im Gesamtwert von 1.500 Euro für das Kinderheim Elisabethstift verkauft. Darüber hinaus wurde im Dezember 2005 ein berufliche Informationsveranstaltung am Weinberg-Gymnasium in Kleinmachnow für Abiturienten mit reger Teilnahme veranstaltet.

Als krönender Jahresabschluß wurde im Dezember 2005 die Stiftung RC Berlin-Humboldt mit einem Stiftungskapital von 50.000 Euro stolz gegründet - näheres zu den Zielen und der Satzung der Stiftung (insbesondere Förderung der Bildung und Entwicklung bzw. Bildungsbereitschaft von kleinen Kindern) finden sich an entsprechender Stelle dieser Homepage.

Im Januar 2006 fand zu Gunsten der Aktion Knochenmarkspende Berlin-Brandenburg e.V. ein Charity-Business-Dinner im Dorint-Novotel Tiergarten vor etwa 200 Zuschauern statt. Gastredner war der - laut FOCUS - "König der Trendforscher", Prof. Dr. Norbert Bolz zum Thema "Die vier Megatrends der Zukunft". Die Veranstaltung erzielte den beeindruckenden Spendenerlös von 6.000 zur Hilfe für Leukämie-Erkrankte (meist Kinder und Jugendliche).

Im weiteren Verlauf des ersten Halbjahres 2006 wurden - als hands-on project - für die Einrichtung einer Kinderwohngruppe des Elisabethstifts in Berlin-Friedrichshain Einrichtungsgegenstände von den Clubmitgliedern zur Verfügung gestellt.

Spontan wurden dem Verein für Rheumakranke Kinder nach einem ergreifenden Vortrag seiner Vorsitzenden in Höhe von 1.000 gespendet. Jeweils 500 erhielten das Zentrum für Folteropfer e.V., die Kirchgemeinde St. Rita zur Unterstützung der vorbildlichen Jugendarbeit und die Jugendbücherei des Bezirks Charlottenbug-Wilmersdorf.

Zur Pflege internationaler rotarischer Kontakte wurde - neben intensiven Kontakten zum RC Roma Aeroporto Leonardo da Vinci - ein Treffen mit Südamerikanischen Jugenddistriktbeauftragten gefördert und eine Gruppe von fünf Erwachsenen aus Sacramento im Rahmen des Group Study Exchange durch den Club begleitet. (rh)