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Gemeindienstprojekte / Spendenübersicht

Projekte 2010/2011

Wichtig war und ist uns bei unseren Gemeindienstprojekten immer, dass unsere Hilfe möglichst unmittelbar den Menschen zugute kommt.

Im rotarischen Jahr 2010/2011 sollen wichtige, dauerhafte Engagements weitergeführt, neue mit Fokus begonnen und weitere aktuell dringende Hilfen gegeben werden:

1. Elisabethstift Berlin

Das Elisabethstift ist eine Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung in Berlin-Brandenburg und eines der ältesten Kinderheime Berlins. Das Stift unterbreitet ambulante, teilstationäre und stationäre Angebote zur Hilfe zur Erziehung. Im Zentrum steht eine sinnvolle und nachhaltige Förderung.

Die 2008 gegründete private Elisabethstift-Schule hatte einen sehr guten Start, so dass die Nachfrage nach Plätzen sehr groß ist. Ziel der Schule ist es, anzubauen und weitere Plätze für Schüler, die in anderen Schulen als nicht beschulbar gelten, zu schaffen. Dazu brauchen sie Unterstützung. In der Schule werden die Spenden zurzeit genutzt, um das Personal zu finanzieren, da eine Reihe von Kindern das Schulgeld nicht bezahlen kann und eine staatliche Förderung noch nicht erfolgt.

Bei den Gemeindienstprojekten steht das Elisabethstift weiterhin in guter Tradition im Vordergrund und wird durch die Erlöse des Weihnachtsmarktes am Zeltinger Platz sowie der Weihnachtfeier des Clubs unterstützt.

http://www.elisabethstift-berlin.de/

2. Tanzfest des RC Berlin-Humboldt/RI-Projekt „End Polio Now“

Das schöne Tanzfest im Saalbau Urbanstraße hat am 19.11.2010 für die Rotary „End Polio Now“ Aktion einen vierstelligen EURO-Betrag erbracht.

3. Projekt „FILINA“ – ACHONDAS e. V. Chor- und Musikverband Berlin

Das Projekt „FILINA – Singen in der Geburtsvorbereitung und in der frühen Kindheit“ ist ein Pilotprojekt zur Entwicklung kultureller Kompetenzen im pränatalen und frühkindlichen Entwicklungsstadium.

Jüngste Forschungsergebnisse zeigen, dass in den letzten Wochen der Schwangerschaft und den ersten acht Wochen nach der Geburt die physischen und psychischen Voraussetzungen für Sprache, Artikulation und damit für den Gebrauch der Stimme gelegt werden. Deshalb liegt es nahe, in den letzten Wochen der Schwangerschaft und dem frühen Säuglingsalter den richtigen Gebrauch der Stimme als Sprach- und Sinnesorgan über das qualifizierte Singen zu vermitteln. Dies schließt die sprachliche Artikulation ein. Gerade deshalb bieten sich die geburtsvorbereitenden Kurse, die Hebammen durchführen, an, hier das Singen von Kinder- und Volksliedern, die sich besonders gut in den "Alltag mit dem neugeborenen Kind" einfügen lassen.

Um in die Selbstverständlichkeit täglichen Singens mit dem Kind hineinzuwachsen, will der Chorverband mit einem Politprojekt, das der RC Berlin-Humboldt unterstützt, mit den werdenden Müttern in den geburtsvorbereitenden Kursen von Hebammen oder Physiotherapeutinnen das Singen in das Kursprogramm integrieren. Auch Eltern soll das Singen (wieder) beigebracht werden. Ein erster Singkurs für werdende Mütter ist bereits mit dem Gesundheitszentrum „Prima Vita“ in Berlin Zehlendorf vereinbart.

Dabei soll das Singen von Volks- und Kinderliedern den wohltuenden Vorgang des Singens als körperliche Erfahrung von Atem und Klang und die "physiologisch öffnende Wirkung" einer durch Singen geweiterten Kehle auch auf andere Körperregionen und der seelischen Befreiung erfahrbar machen.

Der Club unterstützt dieses Vorhaben mit 5.000,00 EUR durch Förderverein und Stiftung.

http://chorverband-berlin.de/index.php?id=aufgaben_ziele

4. „Viva Familia!“ im Elisabethstift

„Viva Familia“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Ruck-Stiftung des Aufbruchs und der Stiftung Rotary Club Berlin-Humboldt in Kooperation mit dem Elisabethstift und dem Chorverband Berlin e.V.

Ab Ende September finden im Elisabethstift regelmäßig Orientierungen und Kurse zum Malen, Erzählen, Singen und Kochen statt. Die Stiftung des RC Berlin-Humboldt unterstützt dieses Projekt im Kontext des Fokus auf frühkindliche Erziehung und Bildung.

http://www.ruckstiftung.de/index.php?id=48

5. Gangway e. V. Berlin

Gangway ist Straßensozialarbeit mit Jugendlichen in Berlin mit 20järiger Geschichte. Rund 50 Streetworker arbeiten in Teams in neun Bezirken. Sie gehen dahin, wo sich Jugendliche treffen: auf öffentliche Plätze und Straßen.

Das Ziel ist die Jugendlichen dabei zu unterstützen, ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen. Gangway zeigt anhand einer Reihe erfolgreicher und nachhaltiger Projekte, wie er mit viel Erfahrung Lösungen für die Probleme Jugendlicher findet, bei Behörden und bei Konflikten in der Schule und mit den Eltern hilft. Die Jugendlichen sollen ihre Potentiale entdecken und weiterentwickeln.

Der RC Berlin-Humboldt unterstützt ein Projekt von Gangway im Bezirk Reinickendorf mit einem Betrag in Höhe von 1.000,00 EUR.

Wie berichtet hat unser Club ein Mitternachts-Sportturnier und Aktionen wie WM-Übertragungen vor Ort unterstützt.

http://www.gangway.de/gangway.asp?client=gangway&cat1id=90&cat2id=101

6. Projekt „Tanzen bewegt die Schule“ in der Reinecke-Fuchs-Grundschule

Das Projekt „Tanzen bewegt die Schule“ in der Reinecke-Fuchs-Grundschule wird während des laufenden Schuljahres über 36 Wochen gehen und hat ein Fördervolumen von 2.160,00 EUR. Es ist damit eines unserer größeren Engagements. Es ist die Fortsetzung des Projekts „Tanzzeit“.

Worum geht es? Tanzen für Kinder aus benachteiligten Schichten. Gerade in der heutigen Zeit, in der Bewegungsmangel, schlechte Lernergebnisse und fehlende Motivation von Schülern beklagt werden, bietet das Medium Tanz vielfältige Möglichkeiten, diesem Trend entgegenzuwirken. Tanz fördert die Integration von Kindern unterschiedlicher Herkunft, vermittelt Bewegungsvielfalt, Körperwahrnehmung und –bewusstsein. Es stärkt zudem das Selbstbewusstsein und schafft damit die Voraussetzung für viele positive Lernprozesse. Auf diese Weise fördert Tanz auch das kognitive Lernen.

Frau Buchner-Rinn (Lehrerin) und Herr Kadlec (der durchführende Tanzpädagoge) haben das Tanzprojekt in der zweiten Septemberwoche gestartet und werden anstehende Unterrichtsprojekte übergreifend mit Tanzthemen verbinden, um damit ganzheitliche Erfahrungen für die Kinder zu ermöglichen. Das Projekt steht damit im Einklang mit dem Förderschwerpunkt unserer Clubs.

http://www.reineke-fuchs-gs.cidsnet.de/

7. „Kinder beflügeln“, ein Projekt des Ev. Johannisstifts

„Kinder beflügeln“ ist die Überschrift des Ev. Johannisstifts Berlin für eine Vielzahl von Projekten, in denen Kinder mit sozialer Benachteiligung durch besondere Bildungserlebnisse gefördert werden. Im Zentrum der Projekte stehen gesellschaftliche und soziale Teilhabe. Im Schuljahr 2009/10 fördert Kinder beflügeln Hunderte von Kindern an 30 Grundschulen und Förderzentren in Berlin und Brandenburg. Im kommenden Schuljahr sollen weitere Kooperationsprojekte verwirklicht werden, z. B. Kulturpiloten, Lesenächte und Familienfeste.

Der RC Berlin-Humboldt fördert ein konkretes Projekt einer „Schülerfirma“ in der Richard-Keller-Schule mit einem Betrag in Höhe von 1.000,00 EUR, in dem Jugendliche auf „unternehmerische Art und Weise“ für Dritte Dienstleistungen erbringen und damit Wertschätzung erfahren sowie ein Vielzahl weiterer Erfahrungen sammeln. Die Schülerfirma konnte durch den ermöglichten Kauf eines Kühlschranks das Catering von Veranstaltungen besser organisieren. In einer großen Veranstaltung des Ev. Johannisstifts in der Berlinischen Galerie konnten man sich von den Aktivitäten ein Bild machen.

http://www.kinder-befluegeln.de/

8. „Shelter Box“ als Soforthilfe für Japan

Der RC Berlin-Humboldt hat sich mit 1.500,00 EUR auch an der Soforthilfe Unterstützungsaktionen im Krisengebiet beteiligt.

http://www.shelterbox.de/

9. Deutsche Cleft-Kinder-Hilfe e. V.

Die Ärzte und Helfer der Deutschen Cleft-Kinder-Hilfe zeigen seit mehreren Jahren auf beeindruckende Weise und mit hohem persönlichen Engagement, wie mit wenig Aufwand Kindern mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte operativ geholfen werden kann. Dadurch entsteht ein würdevolles Leben ohne Ausgrenzung und psychische Belastungen. Einer der regionalen Schwerpunkte der Arbeit ist Peru.

Der RC Berlin-Humboldt unterstützt Operationen mit einem Betrag in Höhe von 500,00 EUR, mit denen Kindern zu einem neuen Gesicht und damit einer lebenswerten Zukunft verholfen wird. Kaum ein Projekt zeigt so deutlich, wie man mit geringem finanziellen Einsatz größte Wirkung für ein Leben erzielen kann. Zwischen 200,00 und 250,00 EUR kostet die Operation eines Spaltkinds vor Ort.

http://cleft-kinder-hilfe.de/blog/