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Gemeindienstprojekte / Spendenübersicht

Sozialprojekte des Clubs im rotarischen Jahr 2012/2013

Die vom Rotary Club Berlin-Humboldt geförderten Gemeindienstprojekten sollen möglichst unmittelbar den Menschen zugute kommt. Als Reinickendorfer Club achten wir darauf, dass insbesondere Aktivitäten in und um Berlin-Reinickendorf unsere besondere Beachtung finden.
Im rotarischen Jahr 2012/2013 wurden das Elisabethstift und das Projekt viva familia, weiterhin als wichtige, dauerhafte Engagements weitergeführt.
Auch das Tanzprojekt an einer Reinickendorfer Grundschule und die wertvolle Arbeit des Vereins Gangway in Berlin Reinickendorf wurden weiterhin von uns gefördert.
Daneben sind wir interessiert an neuen Ideen, bei denen unsere Hilfe eine beachtliche Unterstützung der Arbeit insbesondere mit Kindern und Jugendlichen darstellt. Wir reagieren auch weiterhin in begrenztem Umfang in akuten Notsituationen mit Spenden weltweit, um größte Not z.B. bei Naturkatastrophen lindern zu helfen.

1. Elisabethstift Berlin
Das Elisabethstift ist eine Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung in Berlin-Brandenburg und eines der ältesten Kinderheime Berlins (Gründung 1826 in Berlin-Pankow).
Die Spenden des Rotaryclubs sind für das Elisabethstift von besonderer Bedeutung, da das Geld dort eingesetzt werden kann, wo es gerade gebraucht wird und wo über das Jugendamt keine Refinanzierung kommt.
Unsere Spenden werden entsprechend in sehr unterschiedlichen Projekten eingesetzt, zum einen für zusätzliches Personal, entweder gezielt in einzelnen Gruppen wo Kinder einen höheren Förderbedarf vorweisen, oder auch gruppenübergreifend, z.B. für Musikpädagogen, die kleine Musicals erarbeiten, frühmusikalische Erziehung oder Rhythmuskurse durchführen, oder direkt Musikunterreicht erteilen.
Weiterhin werden Gruppenreisen finanziert, oder auch besondere Therapien, die von den Krankenkassen nicht übernommen werden.
Der große Teil der Spenden geht aber auch in die Einrichtungen, Renovierungen und Sanierung der Wohngruppen, so dass auch Reparaturen durch aggressiv reagierende Kinder (z.B. zerstörte Fenster oder Möbel) möglich sind. Auch Anpassungen an neue Kinder in Wohngruppen müssen durchgeführt werden (beispielsweise Kindersicherungen bei Aufnahme von Kleinkindern).
Bei den Gemeindienstprojekten des Rotary Club Berlin-Humboldt steht das Elisabethstift weiterhin in guter Tradition im Vordergrund und wird durch die Erlöse des Weihnachtsmarktes am Zeltinger Platz, die wir verdoppelt haben, unterstützt.
Im Jahr 2012/13 betrug die Spende des Rotary Club Berlin Humboldt: 6.160,-- Euro
http://www.elisabethstift-berlin.de/

2. ‚Viva Familia!‘
„Viva Familia!“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Ruck – Stiftung des Aufbruchs und der Stiftung Rotary Club Berlin-Humboldt in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Chorverband, Achordas e. V., „Prima Vita“, Bund katholischer Frauen und Oberhavelkliniken in Brandenburg.
Das Projekt steht im direkten Zusammenhang mit dem unter 5. beschriebenen Projekt „Filina“.
Das Projekt „Viva Familia!“ wendet sich explizit an werdende und frisch gebackene Eltern, bringt ihnen das Singen und das Erzählen von Familiengeschichten nahe, damit sie von Geburt ihres Kindes an in der Lage sind, einen Beitrag zur Gehör- und Sprachförderung ihres Kindes und zur familiären Kommunikation zu leisten.
Nach bestehender Beschlusslage gehörte das Projekt zu den drei ausgewählten Projekten, die clubübergreifend von allen Berliner Clubs gefördert werden.
Die Spende des Rotary Club Berlin Humboldt im Jahr 2012/2013 betrug: 3.000 Euro

Näheres zu dem Projekt unter www.rc-berlin-humboldt.de und https://vimeo.com/51986456.


3. Gangway e.V. Berlin
Gangway ist Straßensozialarbeit mit Jugendlichen in Berlin mit 20järiger Geschichte. Rund 50 Streetworker arbeiten in Teams in neun Bezirken. Sie gehen dahin, wo sich Jugendliche treffen: auf öffentliche Plätze und Straßen.

Aktionsplan von Gangway e.V. für Tegel in 2012/13
- Gangway – Moonlight – Futsal Turnier in Tegel/Borsigwalde
Ein Mitternachtsfußballturnier organisiert und Durchgeführt mit Jugendlichen aus Reinickendorf
(Tegel/MV/ Wittenau).
Das Gangway-Futsal-Turnier soll in bestimmten Abständen (Frühling, Sommer, Herbst) drei Mal
im Jahr stattfinden. In den Sommermonaten wird das Turnier im freien auf einer geeigneten
Sportanlage durchgeführt.

- Positive Belebung des öffentlichen Raums (Tegel vor C&A)
In gewissen Abständen soll der „öffentliche Raum“ am U-Tegel vor (C&A) und der Platz um die
Bibliothek mit spielorientierten Methoden für Kinder, Jugendliche und Erwachsene positiv belebt
werden.

- U18 - die Wahl für alle Kinder und Jugendlichen
Mit U18 , der größten politischen Bildungsinitiative für Kinder und Jugendliche in Deutschland
sollen junge Menschen dabei unterstützt werden, Politik zu verstehen, Unterschiede in den Partei-
und Wahlprogrammen zu erkennen und Versprechen von Politikerinnen und Politikern zu
hinterfragen. Das Projekt U18 wird seit 1997 anlässlich aller Wahlen durchgeführt. Neun Tage vor
den Wahlen dürfen alle Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren ihre Stimme abgeben.

- Kooperationsebene Gangway e.V. – Julius-Leber-Oberschule
Das Gangway Team Reinickendorf verfügt über sehr gute Kontakte zu der Julius-Leber-
Oberschule in Tegel. Es findet Kompetenztraining in Schulklassen statt.

- Jugendfahrten/Jugendaustausch
In 2013 plant Gangway weitere Jugendreisen mit betreuten Jugendgruppen durchzuführen. Diese
dienen in erster Linie die Jugendlichen in einem anderen Kontext zu erleben und die vorhandene
Beziehungsebene zu vertiefen. Diese Fahrten bieten den Jugendlichen die Möglichkeit, aus ihrem
Alltag herauszukommen und andere Orte kennen zu lernen, Kontakte zu anderen Jugendlichen
zu knüpfen und gegenseitig voneinander zu lernen.
Viele der von Gangway betreuten Jugendlichen können solche Fahrten nicht finanzieren und sind
daher für solche Abenteuer sehr dankbar.
Von der Mädchengruppe , denen der Rotary Club Berlin Humboldt im vergangenen Jahr den
Eigenanteil der Reise finanziert hat, haben gibt es folgenden Bericht:

„Im Anschluss an die Fahrt revanchierten wir uns, in Abstimmung mit dem Rotary Club, indem wir
in einer Einrichtung für Kinder des EJF in Reinickendorf arbeiteten. Auch das war eine wichtige
neue Erfahrung für die Mädchen: selbst Unterstützung zu erhalten und im Rahmen der eigenen
Möglichkeiten etwas weiterzugeben. Wir mähten den Rasen, entfernten das Unkraut auf dem
gesamten Hof und pflanzten einen neuen Strauch. Nebenbei hatten die Mädchen sehr viel Spaß
mit den Kindern, welche dort wohnen und die uns gespannt zusahen oder halfen.“

Die Spende des Rotary Club Berlin Humboldt betrug im Jahr 2012/13 1.000,-- Euro
http://www.gangway.de/gangway.asp?client=gangway&cat1id=90&cat2id=101

4. Projekt ‚Tanzen bewegt die Schule‘ in der Reinecke-Fuchs-Grundschule
Das Projekt „Tanzen bewegt die Schule“ wurde auch in diesem Jahr weiterhin von uns unterstützt. In der Reinecke-Fuchs-Grundschule lief es während des laufenden Schuljahres über 39 Wochen und hat ein Fördervolumen von 2.580,-- EUR. Es ist damit als Fortsetzung des Projektes „Tanzzeit“ eines unserer größeren Engagements.

Worum geht es? Tanzen für Kinder aus benachteiligten Schichten. Gerade in der heutigen Zeit, in der Bewegungsmangel, schlechte Lernergebnisse und fehlende Motivation von Schülern beklagt werden, bietet das Medium Tanz vielfältige Möglichkeiten, diesem Trend entgegenzuwirken. Tanz fördert die Integration von Kindern unterschiedlicher Herkunft, vermittelt Bewegungsvielfalt, Körperwahrnehmung und –bewusstsein. Es stärkt zudem das Selbstbewusstsein und schafft damit die Voraussetzung für viele positive Lernprozesse. Auf diese Weise fördert Tanz auch das kognitive Lernen.
Seit Beginn dieses Schuljahres tanzt Herr Kadlec wieder zwei Schulstunden pro Woche gemeinsam mit den Kindern und es macht sich intensiv bemerkbar, dass Tanzen ohne Sprache auskommt (großer Anteil von Kindern nichtdeutscher Muttersprache).
Die Inhalte der Tänze sind orientiert an den anstehenden Projekten, Inhalten und Zielen des Unterrichts. Zu Beginn des Schuljahres standen Kennenlerntänze, Spiele dazu, Entspannungsübungen, Atem- und Rhythmusübungen und bewegte Lockerungsübungen mit unterschiedlichen Elementen im Vordergrund. Hierbei wurde vor allem auf Sozialverhalten, Rücksichtnahme und Miteinander Wert gelegt. Aber auch ihre Gefühle können Kinder tänzerisch darstellen und ausprobieren. Immer wieder eingebaut werden auf spielerische Art die Grundtechniken des modernen Ausdruckstanzes und diverse Koordinationsübungen. Auch die Konzentrationsfähigkeit wird hierbei gefördert. Passend zu unserem Thema „Zoo“ hat Herr Kadlec in mehrere kleine Spielgeschichten mit den Kindern Tierbewegungen (Schlange, Elefant, Hyäne, Vögel usw.) passend zu ihren Lieblingstieren tänzerisch eingeübt und in Form eines Ratespiels weiterentwickelt.

Außerdem wurden die Buchstabenformen tänzerisch dargestellt, dazu gab es kleine Präsentationen. Aber auch die Tanzwünsche der Schüler werden in die Planung einbezogen. Sie erfinden zur Musik eigenständig Bewegungen, die von den anderen Schülern nachgeahmt werden und phantasievoll in neue Tanzthemen einbezogen werden. So entstehen ganz eigene, von den Kindern entwickelte Tänze.
Mit Tüchern wurden in den vergangenen Stunden den Herbst und der Wind nachgeahmt. Weiter geht es jetzt mit dem Thema Wetter und Luft. Auf diese Weise werden die sinnlichen Wahrnehmungen der Kinder vielfältig geweckt und das Unterrichtsthema erfahrbar gemacht. Diese Sinnesübungen sind wichtig für eine gesunde kognitive und emotionale Entwicklung der Kinder. Und ganz nebenbei macht das Projekt allen großen Spaß und jeder kann etwas dazu beitragen! Die Musikauswahl bezieht sich auf aktuelle Popmusik, ethnische Musik und klassische Musik.
Die Spende des Rotary Club Berlin Humboldt betrug 2.580,-- Euro

http://www.reineke-fuchs-gs.cidsnet.de/

5. Deutsche Cleft Kinderhilfe (Kinder mit Hasenscharten Hilfe weltweit)
Bereits in der Vergangenheit wurden Dank der Unterstützung des Rotary Club Berlin Humboldt weitere Kinder mit Hasenscharten in Peru operiert.

Die Cleft Kinderhilfe konnte die Projekte jetzt noch auf drei weitere Länder ausweiten : Bolivien, Indonesien und Indien.

Dr. Ulrike Lamle von der Cleft Kinderhilfe Organisation war gerade in Indien und hat mit einer indischen Kollegin Kinder mitten auf dem Land operiert. Mit ca. 35.000 Kindern, die jedes Jahr wieder neu mit Hasenscharten in Indien geboren werden, ist dort überhaupt kein Ende zu finden. Und trotzdem- mit jeder einzelnen Operation kann man einem neuen Kind überhaupt eine lebenswerte Zukunft schenken.

In Bolivien operiert weiterhin der Chirurg Mario Villalba. Er reist durchs ganze Land, in die Dschungelgebiete und hohen Bergregionen und hilft bolivianischen Kindern.

Indonesien ist ein weiteres Problemland! Denn mit 13.600 Inseln gibt es so viele Gegenden, wo überhaupt keine medizinische Versorgung vorhanden ist. Daher möchte die Cleft Kinderhilfe indonesische Ärzte unterstützen, einen gemeinsamen Operationseinsatz zu planen, um auch diesen Kindern in so abgelegenen Gegenden zu einem normalen Gesicht zu verhelfen.

250 Euro kostet in diesen Ländern eine Operation, die nur ein und eine halbe Stunden dauert, dafür aber den Kindern die Möglichkeit gibt, in die Schule zu gehen, zu sprechen und nicht mit ihrer Fehlbildung ein Leben abseits der Gesellschaft führen zu müssen.

Der Rotary Club Berlin Humboldt hat sich an diesem Projekt im Jahr 2012/13 wieder beteiligt mit Euro: 1.000,--.

6. Projekt Armenküche Bo, Sierra Leone
Das Projekt wurde vom Rotary Club Berlin Humboldt mit Euro 1.000,-- unterstützt.